Du hast richtig Lust aufs Motorradfahren bekommen, befindest dich gerade in der Ausbildung oder hast bereits den Führerschein gemacht und stehst nun vor einer schwierigen Entscheidung:

Welches Motorrad soll ich mir kaufen? Welche gibt es und was passt zu mir?

Vorweg möchten wir dir gleich sagen:
DAS perfekte Einsteigerbike gibt es nicht.
Warum? Weil jeder Motorradfahrer/Einsteiger andere Ansprüche an sein Motorrad hat.
Deswegen solltest du dir zu Beginn die wichtigste Frage stellen:

Was möchte ich mit meinem Motorrad erleben?

Ein guter TIPP: Probefahren, Probefahren und Probefahren.
Wenn du optisch weißt was du ungefähr möchtest und auch weißt was du mit deinem Motorrad erleben möchtest, dann UNBEDINGT erst mal Probefahren und schauen auf welchem Motorrad-Typ du dich wohl fühlst. Lasse dich auch von einem Fachmann beraten.

Das solltest du berücksichtigen

Schwerpunkt

Einsteigermotorräder sollten einen niedrigen Schwerpunkt haben, so behältst du auch in riskanten Situationen durch das tiefliegende Gewicht leichter die Kontrolle, was im schlimmsten Fall zwischen sicherem Ankommen und Unfall entscheidet. Für einen sicheren Stand beim Stehenbleiben ist die Höhe wichtig. Kontrolliere hier den Winkel deiner Beine und ob du problemlos auf den Boden kommst.

Power

Gerne überschätzt man sich anfangs etwas und gerade dann passieren die meisten Unfälle. Eine geringere PS Zahl ist sicher sinnvoll und muss sich nicht zwangsweise negativ auf die Fahrleistung auswirken. So sorgst du einfach dafür, dass du dich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu schnell in Gefahr bringst.

Gewicht

Am Anfang sind leichtere Motorräder sicher sinnvoll. Es gibt fast nichts peinlicheres, als das eigene Motorrad nicht aufhalten zu können wenn es kippt. Da freust du dich bestimmt über jedes Kilo weniger 😉

Motorrad-Typen im Überblick:

NAKEDBIKES

Vorteil: Absolute Allrounder. Werden oft als Fahrschulbike verwendet. Warum? Sie gehören zu den eher leichten Bikes und haben eine niedrige Sitzposition. So fällt dir das Handling leichter und du kannst dich besser auf deinen Fahrstil und deine Fähigkeiten konzentrieren.

TOURER

Vorteil: Perfekt fürs lange Tourenfahren. Gemütlich und praktisch– Stauraum für viel Gepäck. Angenehme Sitzposition und meistens guter Windschutz. Nachteil: Hohes Gewicht.

CRUISER

Vorteil: Chilliges Cruisen durch die Gegend. Niedrige Sitzposition und das lässige Erscheinungsbild á la American Style. Nachteil: Sie sind massiv und schwer.

SUPERSPORTLER

Vorteil: Sehen top aus, sind aerodynamisch mit richtig viel Leistung. Nachteil: Haben aber eine sehr gekrümmte Sitzposition. Sie sind nicht für das ewig lange Fahren gedacht. Der 2. Sitz ist etwas unangenehm wegen der ziemlich hohen Sitzposition.

ENDURO/SUPERMOTO

Vorteil: Perfekte Offroad-Bikes. Hohe Sitzposition, kaum Gewicht & viel Leistung. Nachteil: Zweiter Sitz ist nicht sehr gemütlich. (Bikes oft gar nicht für zwei Personen zugelassen) Kein großes Tankvolumen. (nicht für Langstrecken geeignet)

CROSSOVER

Vorteil: Super für lange Strecken, meistens gemütliche Sitzbank. Problemlos auch abseits auf Schotterwegen/Feldwegen, aber genauso gut auf der Autobahn. Ein toller Allrounder der alles kann.
Nachteil: Hohe Sitzposition und ein eher schwieriges Handling

Na dann – Viel Spaß und Glück bei deiner Suche und alles Gute für deine erste Fahrt auf deinem eigenen Motorrad!

Und nicht vergessen

 Mit dem BikerSOS GPS-Tracker kannst du dein Motorrad zusätzlich noch vor dem Diebstahl und Batterietod schützen.
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